Die Liga feiert 2026 ihr 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde am Gründungstag, dem 16. März, eine Festveranstaltung im Großen Festsaal der Universität Wien abgehalten, an der 1946 auch die Wiederbegründung der Liga nach ihrer Auflösung 1938 stattfand.
Mit zahlreichen Gästen aus Verwaltung, Justiz, Politik und Zivilgesellschaft, darunter viele Mitglieder der Liga, wurde dieses denkwürdige Ereignis der Gründung der ältesten Menschenrechtsorganisation Österreichs begangen und bei dieser Gelegenheit sowohl auf die Geschichte als auch auf die Zukunft geblickt.
Ihre Gratulationen sowie Gedanken zu dem Jubiläum teilten mit den Gästen:
Dr. Sebastian Schütze, Rektor der Universität Wien
Dr. Thomas Hellmuth, Leiter des Instituts für Geschichte an der Universität Wien
Bundespräsident Dr. Alexander van der Bellen
Dr. Volker Türk, UN-Hochkommissar für Menschenrechte
Dr. Michael Lysander Fremuth, wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Grund- und Menschenrechte/ Wissenschaftlicher Leiter des postgradualen Universitätslehrgangs „Human Rights“/ Wissenschaftlicher Co-Direktor des Forschungsverbundes „Democracy and Human Rights“
Dr.in Dr.in h.c. Elisabeth Holzleithner, Leiterin des Instituts für Rechtsphilosophie und Legal Gender Studies
sowie die Präsidentin der Liga, Dr.in Barbara Helige.
Moderiert wurde die Veranstaltung von der Journalistin Corinna Milborn, die u.a. ehemalige Chef-Redakteurin des Liga-Magazins ist.
Musikalisch wurde der Festakt von dem Bläser-Quintett Court Brass unter der Leitung von Günter Spies begleitet.
Eine Aufzeichnung des gesamten Festakts ist hier verfügbar.
Fotos der Galerie (c) Martin Jordan
Das Jubiläumsjahr wird zu einem Großteil im Rahmen des Archiv-, Forschungs- und Vermittlungsprojekts „100 Jahre Österreichische Liga für Menschenrechte“ durchgeführt (Projektleitung: Christopher Treiblmayr).
In diesem Zusammenhang bedanken wir uns für die Kooperation und die freundliche Unterstützung durch: Institut für Geschichte der Universität Wien; Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien und deren Forschungsschwerpunkt „Demokratie und Menschenrechte“; Forschungsverbund „Demokratie und Menschenrechte“ der Universität Wien; Zukunftsfonds der Republik Österreich; Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus