Die Human Rights Talks verstehen sich als Plattform für den gesellschaftlichen Diskurs zu aktuellen Themen mit menschenrechtlicher Relevanz. Die Veranstaltungen präsentieren der interessierten Öffentlichkeit hochkarätige Vortragende und analysieren menschenrechtliche Herausforderungen sowie gesellschaftspolitische Strömungen differenziert und mit fachlicher Expertise, zugleich aber auf zugängliche Weise und mit Praxisbezug. Wichtiger Bestandteil des Formats ist neben inhaltlichen Beiträgen die interaktive Publikumsdiskussion.
Seit 2021 ist die Liga Kooperationspartnerin und Mitglied im Beirat der Human Rights Talks.
Das Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte, die Österreichische Liga für Menschenrechte, Amnesty International Österreich und die Universität Wien laden mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt Wien zu den Diskussionsveranstaltungen ein.
Expert:innen diskutieren die rechtlichen Herausforderungen und Chancen eines Verständnisses von Natur als Rechtssubjekt.
Klimawandel, Artensterben und Umweltverschmutzung zeigen: Natur und Tierwelt leiden unter der (Über-)Nutzung durch den Menschen. Bisherige Mechanismen des Umwelt- und Naturschutzes, die die Interessen des Menschen in den Mittelpunkt stellen, greifen bei der Suche nach einem Ausweg aus der „dreifachen planetaren Krise“ womöglich zu kurz. Als mögliche Alternative wird die Verleihung subjektiver Rechte an „die Natur“ oder einzelne Ökosysteme wie Flüsse, Berge oder Wälder gehandelt. So wurde etwa die Salzwasserlagune Mar Menor in Spanien als Trägerin eines Rechts auf Existenz, Schutz und Wiederherstellung anerkannt.
Können subjektive „Natur-Rechte“ einen tatsächlichen Mehrwert für den Erhalt unserer natürlichen Lebensumwelt schaffen oder sind sie reine Symbolik? Welche Auswirkungen hat eine Anerkennung nichtmenschlicher Rechtsträger auf die Wahrnehmung der Menschenrechte? Wäre eine Anerkennung von „Rechten der Natur“ auch in Österreich denkbar, und falls ja, wie und unter welchen Voraussetzungen? Ein hochkarätiges Panel diskutiert gesellschaftliche und rechtliche Herausforderungen sowie Chancen eines sich wandelnden Verhältnisses von Mensch und Natur.
Im Anschluss: Cocktail-Empfang
Das Programm wird noch bekannt gegeben und wird alsbald hier verfügbar sein.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Der Veranstaltungsort ist nur beschränkt barrierefrei zugänglich. Sollten Sie Unterstützung oder nähere Informationen zur Barrierefreiheit benötigen, melden Sie sich bitte vorab unter: laura.bichler@lbg.ac.at.
Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund des limitierten Platzangebotes bitten wir bis Montag, 23. November 2026 hier um Anmeldung.
„Kopftuchverbot an Schulen: Schutz oder Einschränkung der Selbstbestimmung?“
Am 7. Oktober 2026 in der Diplomatischen Akademie Wien
Moderation: Amira AWAD, Selbstständige Moderatorin und Trainerin
Eine Zusammenfassung finden Sie hier.
„Zukunft der Gleichberechtigung: Genderrollen im digitalen Spannungsfeld“
am 23. Juni 2026 in der Diplomatischen Akademie Wien
Es diskutierten:
Moderation: Kathrin POLLAK, ORF
Eine Zusammenfassung finden Sie hier.
„Menschenrechte unter Druck: die Menschenrechtssprecher:innen der Parteien im Gespräch“
am 17.9.2024 in der Roten Bar des Volkstheaters
Es diskutierten:
Moderation: Barbara Helige, Präsidentin der Österreichischen Liga für Menschenrechte
Eine Zusammenfassung finden Sie hier.
„Reproduktive Rechte von Frauen und das Menschenrecht auf Leben – ein Widerspruch?“
am 18.4.2024 in der Diplomatischen Akademie Wien.
Es diskutierten:
Moderation: Eva Stanzl, Wissenschaftsredakteurin bei der Wiener Zeitung sowie Vorsitzende des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist:innen Österreichs
Eine Zusammenfassung finden Sie hier.
„Klimaschutz & Generationengerechtigkeit – wer ist verantwortlich?“
am 5.12.2023 in der Roten Bar im Volkstheater
Es diskutierten:
Moderation: Sebastian Öhner, Vorstandsmitglied, Österreichische Liga für Menschenrechte
Eine Zusammenfassung der Inhalte finden Sie hier .